Wo Kunden nach Händlern, Handwerkern und Dienstleistern suchen

 

(djd). Egal ob Handelsbetrieb, Dachdeckerei, Autowerkstatt, Arztpraxis oder Friseursalon: Wer für seine Firma neue Kunden oder Patienten gewinnen möchte, muss zunächst einmal gefunden werden. Auf die Suche nach dem passenden Dienstleister begeben sich Verbraucher heute meist im Internet. Für Handwerker, Händler oder Vertreter von Heilberufen ist es deshalb unerlässlich, dort präsent zu sein. Eine eigene Website mit entsprechenden Kontaktmöglichkeiten ist bereits Standard. Aber das genügt in der Regel nicht, um beim Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Kunden vorne mitzuspielen. Denn diese verlassen sich bei der Suche nach Anbietern aus ihrer Region neben persönlichen Empfehlungen vor allem auf Suchmaschinen und das Branchenverzeichnis, wie eine Erhebung von BauInfoConsult (2016) zeigt.

 

Branchenverzeichnis
Wer dringend einen Handwerker braucht, sucht passende Anbieter in der Nähe oft über ein Branchenverzeichnis.
Foto: djd/Gelbe Seiten/Getty Images/Hispanolistic

 

Gut platziert ist halb gefunden

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Es ist also sehr wichtig, dort präsent zu sein. Beim Nutzwert der verschiedenen Kanäle gibt es allerdings deutliche Unterschiede. So ergab eine aktuelle, repräsentative GfK-Studie zur Nutzung der Verzeichnismedien, dass das Auftragsvolumen nach gewerblichen Suchen auf dem Portal Gelbe Seiten beispielsweise im Durchschnitt bei 791 Euro pro Suche lag, im Gegensatz zu nur 306 Euro bei der Suchmaschine Google. Das liegt wohl auch an der Qualität der Suchergebnisse des Branchenverzeichnisses: Von den 17,5 Millionen gewerblich motivierten Suchvorgängen im Jahr 2022 führten 55 Prozent zu Kontaktaufnahmen seitens der Nutzer. Diese 9,6 Millionen Kontakte führten wiederum in 86 Prozent der Fälle zum Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung.

 

Branchenverzeichnis
Die verschiedenen Suchkanäle im Internet führen für Dienstleister zu unterschiedlich guten Ergebnissen.
Foto: djd/Gelbe Seiten

 

Viele Suchen über Handy und Tablet

Zwei Drittel der User, die nach einer Recherche einen Auftrag erteilt haben, waren Neukunden. Dass diese bei Bedarf oft www.gelbeseiten.de** anklicken, lässt sich unter anderem auf den hohen Bekanntheitsgrad des Portals zurückführen – fast neun von zehn Deutschen über 16 Jahre kennen es. Außerdem werden die vielen zusätzlichen Services wie Ratgeber, der Vermittlungsservice und die direkte Anfrage von Angeboten etwa bei Handwerkern sehr gerne angenommen. Insgesamt kamen so im Zeitraum von zwölf Monaten 651 Millionen Suchen zustande, davon bereits mehr als ein Drittel (237 Millionen) über mobile Geräte wie Smartphones und Tablets.

 

Branchenverzeichnis
Einer gezielten Suche folgt oft auch ein Auftrag.
Foto: djd/Gelbe Seiten

 

Branchenverzeichnis schlägt Suchmaschine

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Egal ob Händler, Dienstleister oder Handwerker: Wer neue Kunden gewinnen will, muss erst gefunden werden. Auf die Suche begeben sich Verbraucher heute meist im Internet. Es ist deshalb wichtig, dort präsent zu sein. Und auch das „Wo“ spielt eine Rolle: So ergab eine aktuelle GfK-Studie, dass das Auftragsvolumen nach gewerblichen Suchen auf dem Portal des Branchenverzeichnisses Gelbe Seiten beispielsweise im Durchschnitt bei 791 Euro pro Suche lag, bei der Suchmaschine Google nur bei 306 Euro. Das liegt wohl auch an der Qualität der Suchergebnisse auf www.gelbeseiten.de**: Von den 17,5 Millionen gewerblichen Suchvorgängen im Jahr 2022 führten 55 Prozent zur Kontaktaufnahme und davon 86 Prozent zum Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung. Zwei Drittel der Käufer waren Neukunden.

 

Branchenverzeichnis
Besonders Neukunden nutzen oft Branchenverzeichnisse.
Foto: djd/Gelbe Seiten