Direktvertrieb bietet zahlreiche Chancen für den Berufseinstieg und Nebenerwerb

 

(djd). Wer von einem Produkt selbst rundum überzeugt ist, kann es umso erfolgreicher auch anderen anbieten. Der Weg vom Fan zum aktiven Vertriebspartner ist oft nicht weit. Die Begeisterung für das Produkt, Sympathie für das Unternehmen und attraktive Verdienstmöglichkeiten sind die drei wichtigsten Gründe für einen Einstieg in den Direktvertrieb. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Marktstudie der Universität Mannheim. Weitere Erkenntnisse: Der Direktvertrieb hat sich als krisenfest erwiesen, schreitet bei der Digitalisierung voran und bietet somit attraktive Einstiegschancen gerade auch für Branchenneulinge. Der Direktvertrieb bietet zahlreiche Chancen:

 

Direktvertrieb bietet zahlreiche Chancen
So wird Kaufen zum Erlebnis: Bei Produktpräsentationen zu Hause kann man in Ruhe alles ausprobieren.
Foto: djd/BDD/Vorwerk

 

Attraktiv als Nebenerwerb

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Während die Zahl der Vertriebspartner von 932.000 in Vorjahr auf 911.000 in 2020 leicht zurückging, ist im selben Zeitraum der Umsatz mit Kosmetik, Mode, Haushaltsgeräten und mehr von 18,55 auf 18,72 Milliarden Euro gestiegen. „Gerade in diesen Zeiten wissen Verbraucher eine persönliche Beratung besonders zu schätzen“, erläutert Prof. Dr. Florian Kraus, der Leiter der Studie. „Somit erhöhten sich auch die Einnahmen der zumeist nebenberuflich Tätigen.“ Als Zusatzverdienst oder auch zum Wiedereinstieg nach einer Kinderpause eignen sich die Tätigkeiten im Direktvertrieb besonders. Schließlich können die Vertriebsprofis ihre Zeit vollkommen frei und flexibel einteilen – gute Voraussetzungen, um Beruf und Familie miteinander in Einklang zu bringen. In einer Selbstverpflichtung bekennen sich etwa die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Direktvertrieb Deutschland e. V. zu einheitlichen Standards. Dazu zählt unter anderem, dass sie nicht verkaufte Waren zurücknehmen. Für Einsteiger bieten die Unternehmen umfassende Schulungen, finanzielle Risiken gehen sie trotz der Selbstständigkeit nicht ein.

 

Digitales Verkaufen im Trend

Aus der Anforderung des Abstandhaltens hat die Branche eine Tugend gemacht, berichten die Autoren der Marktstudie weiter. Wenn persönliche Kontakte reduziert werden, sind Produktpräsentationen zum Beispiel per Webcam eine erfolgreiche Alternative. Die eigene Küche oder das Wohnzimmer werden zur Verkaufsbühne, die Vertriebspartner können ihre Tätigkeit somit noch flexibler ausüben. Unter www.direktvertrieb.de** gibt es mehr Details und die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Einstiegschancen zu informieren. Auch bei der Gewinnung von Mitarbeitern sowie deren Schulung hat die virtuelle Welt an Bedeutung gewonnen. Ein weiterer Trend: Nachhaltigkeit wird immer wichtiger für die Branche. In der aktuellen Marktstudie geben 91 Prozent der befragten Unternehmen an, sich bereits mit diesem Thema zu beschäftigen, von den Produkten selbst bis hin zur nachhaltigen Optimierung von Verpackungen.

 

Direktvertrieb bietet zahlreiche Chancen
Gut beraten, auch mit Abstand: Digitale Technik gewinnt auch im Direktvertrieb stark an Bedeutung.
Foto: djd/Direktvertrieb.de/Getty Images/Kondoros Eva Katalin

 

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Funktioniert der Direktvertrieb auch mit Abstand? Die Antwort ist ein klares „Ja“. Der Umsatz der Branche ist von 18,55 im Vorjahr auf 18,72 Milliarden Euro in 2020 gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Marktstudie der Universität Mannheim. „Gerade in diesen Zeiten wissen Verbraucher eine persönliche Beratung besonders zu schätzen“, erläutert Prof. Dr. Florian Kraus. Rund 911.000 Menschen sind in Deutschland aktuell im Direktvertrieb tätig, häufig als Nebenerwerb oder Wiedereinstieg nach der Kinderpause. Ihre Arbeitszeit können die Vertriebspartner frei festlegen, neben Produktpräsentationen beim Kunden gewinnt die digitale Beratung etwa per Webcam an Bedeutung. Unter www.direktvertrieb.de** gibt es weitere Informationen zu den Studienergebnissen und zu den Einstiegsmöglichkeiten.