Fachkräfte für Abwassertechnik unterstützen den Umwelt- und Gesundheitsschutz

 

(djd). Kläranlagen sind für die Grundbedürfnisse des Menschen da. Ohne sie kommt kein Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiet aus. Und gerade in Pandemiezeiten wird deutlich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Kläranlagen durch ihr Handwerk maßgeblich zum Umwelt-, Gesundheits- und Infektionsschutz beitragen. Die Fachkräfte für Abwassertechnik sorgen für den sicheren und reibungslosen Betrieb der Pumpen und Maschinen, sie steuern und überwachen Anlagen und sichern rund um die Uhr die Qualität der Reinigungsleistung. Zudem nehmen sie täglich Abwasserproben und untersuchen sie im Labor, damit mögliche Umweltbelastungen schnell erkannt und vermieden werden können.

 

Fachkräfte für Abwassertechnik im Einsatz
Wiebke Wuchsa muss täglich Abwasserproben aus der Kläranlage nehmen und im Labor untersuchen, damit mögliche Umweltbelastungen schnell erkannt und vermieden werden können.
Foto: djd/www.oowv.de

 

Ein Beispiel aus dem Nordwesten Deutschlands

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Wie aus Schmutzwasser von Haushalten, Industrie und Gewerbe wieder sauberes Wasser wird, hat Wiebke Wuchsa schon früh begeistert. Heute ist die junge Frau auf der OOWV-Kläranlage in Oldenburg beschäftigt. „Zu meinen Aufgaben gehört die regelmäßige Inspektion und Wartung der Anlagenteile, das Überprüfen, Kalibrieren und Warten der Messtechnik, das Ermitteln und Beheben von Störungen, das Bedienen der Anlagen, Untersuchungen des Abwassers sowie regelmäßige Wartungsvorgänge der Pumpwerke“, erklärt Wuchsa. Der Job erfordere handwerkliches Geschick, Eigenverantwortung und die Überzeugung, sich für Menschen, Umwelt und Natur einzusetzen. „Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig die Tätigkeit auf den Kläranlagen ist: Als Teil der kritischen Infrastruktur leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Lebensbedingungen der Menschen auch in schwierigen Zeiten“, betont Wiebke Wuchsa. Zudem biete der Beruf zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten in vielen umwelttechnischen Bereichen. OOWV, das steht für Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband. Dieser betreibt in seinem Zuständigkeitsbereich im Nordwesten Deutschlands 45 Kläranlagen, die größte davon in der Großstadt Oldenburg mit ihren knapp 170.000 Einwohnern. In allen Kläranlagen zusammen reinigt das Unternehmen etwa 30 Millionen Kubikmeter Abwasser pro Jahr.

 

Fachkräfte für Abwassertechnik
Wiebke Wuchsa ist auf der Kläranlage in Oldenburg beschäftigt. Die Stadt in Niedersachsen hat etwa 170.000 Einwohner.
Foto: djd/www.oowv.de

 

Informieren und bewerben

Die Arbeit auf Kläranlagen bedeutet ein hohes Maß an Verantwortung, zugleich sind die Jobs in diesem Bereich der Wasserwirtschaft außergewöhnlich krisensicher. Wer mobil ist und sich für eine Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik oder in einem anderen von zwölf Berufen der Wassertechnik im Nordwesten Deutschlands interessiert, kann sich unter www.oowv.de** oder in YouTube-Videos informieren, Stichwort „360 Grad Film Fachkraft für Abwassertechnik“.

 

Fachkräfte für Abwassertechnik
Wie aus Schmutzwasser von Haushalten, Industrie und Gewerbe wieder sauberes Wasser wird, hat Wiebke Wuchsa schon früh begeistert. Heute ist die junge Frau auf der Kläranlage in Oldenburg beschäftigt.
Foto: djd/www.oowv.de

 

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Kläranlagen tragen durch ihr Handwerk maßgeblich zum Umwelt-, Gesundheits- und Infektionsschutz der Menschen bei. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) etwa betreibt in seinem Zuständigkeitsbereich im Nordwesten Deutschlands 45 Kläranlagen. Wie aus Schmutzwasser wieder sauberes Wasser wird, hat Wiebke Wuchsa früh begeistert. Heute ist die junge Frau auf der Anlage in Oldenburg beschäftigt: „Zu meinen Aufgaben gehört die regelmäßige Inspektion und Wartung der Anlagenteile, das Überprüfen, Kalibrieren und Warten der Messtechnik, das Ermitteln und Beheben von Störungen, das Bedienen der Bestandteile sowie Untersuchungen des Abwassers.“ Infos zur Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik gibt es unter www.oowv.de**.