Flensburg: Nach der Pandemie wird der Studienort wieder in den Fokus rücken

 

(djd). Videochat statt Präsenzseminar, wieder bei den Eltern leben statt im Wohnheim, geschlossene Kneipen und Klubs: Die Corona-Krise hatte und hat gravierende Auswirkungen auf die Situation der Studierenden in Deutschland. Aber die Pandemie ist irgendwann überwunden – und dann wird neben der Wahl des Studienfachs auch der Studienort wieder wichtig. Wer weder die Massenuni in der Großstadt noch die Enge einer kleinen Hochschule in der Provinz mag, sollte nach Flensburg schauen. Die dortige Hochschule ist die nördlichste Fachhochschule Deutschlands. Wer hier studiert, profitiert vor allem auch von der Stadt selbst. In ihr leben etwa 86.000 Menschen, die Ostsee und Dänemark sind ganz nah. Nach der Pandemie werden unzählige Freizeit- und Shoppingmöglichkeiten und eine pulsierende Innenstadt mit kleinen Läden, Cafés und Bars die Stadt wieder zu einem attraktiven Ort zum Leben und Arbeiten machen.

 

Flensburg
Das Element Wasser ist in der Fördestadt allgegenwärtig.
Foto: djd/Hochschule Flensburg

 

Aufnahme in das Förderprogramm „Innovative Hochschule“

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Eine Besonderheit ist auch der Flensburger Campus. Auf dem rund 50 Meter hohen „Sandberg“ befinden sich die Hochschule Flensburg und die Europa-Universität. Mit den Rasenflächen und dem alten Baumbestand ist der Campus das Gegenstück zu den Betonwüsten in vielen anderen deutschen Hochschulstädten. Informatik, Wirtschaft, Technik oder Sprache: Derzeit studieren an der Hochschule Flensburg rund 3.500 junge Menschen in zehn Bachelor- und acht Masterstudiengängen. Mehr Informationen gibt es unter www.hs-flensburg.de**. Als einzige Hochschule in Schleswig-Holstein wurde die HS Flensburg in das Bund-Länder-Förderprogramm „Innovative Hochschule“ aufgenommen. Die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung richtet sich vor allem an kleine und mittlere Fachhochschulen sowie Universitäten. Sie fokussiert sich auf deren wichtigen Beitrag zu Innovationen in ihren jeweiligen Regionen, in diesem Fall der deutsch-dänischen Grenzregion.

 

Hochschule Flensburg
Alles andere als eine Betonwüste: Impressionen vom Campus der Hochschule.
Foto: djd/Hochschule Flensburg

 

Ab Wintersemester 2021/22 die Zukunftstechnologie E-Mobilität studieren

Innovation ist auch das Stichwort bei einem Studiengang, der seit 2019 in Flensburg angeboten wird. Im siebensemestrigen Bachelorstudiengang „Maschinenbau/Antriebstechnik und Elektromobilität“ geht es nicht nur um die Zukunft auf den Straßen. Die Anzahl an Elektrofahrzeugen und der elektrischen Antriebe von Maschinen wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Dabei sollen sich Funktionalität und Bequemlichkeit der Nutzung verbessern. Nächstmöglicher Studienbeginn ist das Wintersemester 2021/22. Ab dem 4. Semester kann man bei besonderer Neigung für die Elektrotechnik die Besonderheiten der elektrischen Antriebe kennenlernen.

 

Hochschule Flensburg
Mitten im Grünen: Blick auf die Mensa auf dem Campus der Hochschule Flensburg.
Foto: djd/Hochschule Flensburg

 

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Videochat statt Präsenzseminar, bei den Eltern statt im Wohnheim leben, geschlossene Kneipen und Klubs: Die Corona-Krise hat gravierende Auswirkungen auf die Situation der Studierenden. Aber die Pandemie ist irgendwann überwunden – dann wird neben der Wahl des Studienfachs auch der Studienort wieder wichtig. Die Hochschule Flensburg etwa ist die nördlichste Fachhochschule Deutschlands. Wer hier studiert, profitiert von der Stadt selbst und ihren vielen Freizeitmöglichkeiten. Als einzige Hochschule in Schleswig-Holstein wurde die HS Flensburg in das Bund-Länder-Förderprogramm „Innovative Hochschule“ aufgenommen. Es richtet sich vor allem an kleine und mittlere Fachhochschulen sowie Unis und deren Beitrag zu Innovationen in ihren Regionen. Mehr Infos gibt es unter www.hs-flensburg.de**.

 

Hochschule Flensburg
Derzeit studieren an der Hochschule rund 3.500 junge Menschen in zehn Bachelor- und acht Masterstudiengängen, viele davon mit technischem Hintergrund.
Foto: djd/Hochschule Flensburg