Die dritte Seite der Bewerbung

Nicht immer, aber immer häufiger wird bei einer Bewerbung auch ein Motivationsschreiben verlangt. Diese „dritte Seite“ wird dem formalen Lebenslauf und Bewerbungsschreiben beigegeben, ist allerdings persönlich gehalten. Es geht – genau, um die Motivation. Hochschulen und Unternehmen geben Bewerbern mit dem Motivationsschreiben die Gelegenheit, sich selbst zu äußern – zur den eigenen Stärken und Schwächen, zu dem Weg, der zu dieser besonderen Bewerbung geführt hat, zu den eigenen Hoffnungen, die mit der ausgeschriebenen Stelle verbunden sind. All das soll sprachlich korrekt und zugleich überzeugend dargestellt werden. Da die Verantwortlichen sehr geübt darin sind, beim Lesen solcher Motivationsschreiben auf Kernaussagen und den berühmten roten Faden zu achten, ist nicht nur sprachliche Gewandtheit, sondern auch eine strukturierte Darstellung der eigenen Gedankengänge wichtig. Denn wenn das Motivationsschreiben Interesse weckt, steigen die Chancen, gegenüber ähnlich kompetenten Mitbewerbern den Vorzug zu erhalten. 

 

Student grübelt über das Motivationsschreiben
Das Motivationsschreibenhat es in sich, denn hier ist persönlicher Input gefragt, um überzeugend auftreten zu können

 

Ein gutes Motivationsschreiben verfassen

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Ein überzeugendes Motivationsschreiben hat, um logische Argumentationen sichtbar zu machen klar erkennbare Bestandteile, nämlich eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss. Der Einstieg ist die Anrede der verantwortlichen Person. Deren Namen in Erfahrung zu bringen lohnt sich auf jeden Fall. Ebenfalls noch einleitend ist die eigene Vorstellung und die Darlegung der eigenen Ziele, Karrierewünsche, Interessen – in einer Form, die erkennen lässt, warum sich der Kandidat auf diese Stelle oder für diesen Studiengang bewirbt. 
Im Hauptteil des Motivationsschreibens soll es dann darum gehen, erkennen zu lassen, dass der Bewerber oder die Bewerberin erkannt hat, welche Anforderungen gestellt werden, in welcher Weise man sich dafür qualifiziert fühlt und auch, ob man besondere Kompetenzen mitbringt, um bestimmte Aspekte des beruflichen oder akademischen Werdegangs gut meistern zu können. Auch zusätzliche Qualifikationen durch Praktika, Ehrenämter, berufliche Vorerfahrungen werden hier eingebracht, immer in prägnanter, nicht ausschweifender Sprache. Eine Zusammenfassung der dargelegten Gedankengänge, eine Grußformel und die Unterschrift bilden den Schluss des Schreibens, das in der Regel nicht länger ist als eine Seite. 

 

Studentin schreibt Motivationsschreiben
Ein überzeugendes Motivationsschreiben hat, um logische Argumentationen sichtbar zu machen klar erkennbare Bestandteile, nämlich eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss

 

Vorher alles Wichtige in Erfahrung bringen: So gelingt das Motivationsschreiben

Um sich relevant und sinnvoll äußern zu können, sollte man vor der Niederschrift des Motivationsschreibens mit den Bedingungen und Anforderungen vertraut sein, die zur Ausschreibung gehören – also sollte man die Stellenausschreibung oder die Inhalte eines Studiengangs eingehend studieren, um die eigene Motivation perfekt darauf abgestimmt schildern zu können. Wer sich nicht die Zeit nimmt, sich mit diesen Inhalten zu befassen, fliegt beim Lesen des Motivationsschreibens unweigerlich auf. Bisweilen sind nicht nur mit der Ausschreibung Bedingungen verknüpft, sondern auch mit dem Motivationsschreiben selbst, seiner Länge und Formatierung. Bewerber können in diesem Fall davon ausgehen, dass eine nicht konveniente äußere Form dazu führen kann, dass ihr Schreiben nicht einmal gelesen, sondern sofort beiseite gelegt wird!

 

Student schreibt Motivationsschreiben
Nicht immer, aber immer häufiger wird bei einer Bewerbung auch ein Motivationsschreiben verlangt

 

Hohe Hürde Motivationsschreiben

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Vielen Bewerbern und Bewerberinnen fällt das Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen bis zu einem gewissen Grad leicht. Immerhin gibt es für den Lebenslauf online tausendundeine Vorlage, so dass man leicht eine angemessene Form finden und „befüllen“ kann. Auch das formale Anschreiben kann man mit derartigen Schreibhilfen aus dem Web bewältigen. Das Motivationsschreiben hingegen hat es in sich, denn hier ist persönlicher Input gefragt, um überzeugend auftreten zu können. Klarheit über die eigenen Anliegen muss mit einer geschliffenen sprachlichen Form und interessanter Motivation zusammenkommen, um den erhofften Karriereweg zu erschließen. Das aber kriegt nicht jeder hin. In einer solchen Situation kann es als befreiend empfunden werden, einen Ghostwriter** hinzuzuziehen. Die qualifizierten Autoren können auf umfassende Erfahrungen bei der Erstellung von akademischen und beruflich gewichteten Texten zurückblicken und sind geschult darin, sich auf die Persönlichkeit des Auftraggebers einzustellen. Mit einem kompetenten Partner wird das Motivationsschreiben von der Belastung zum Erfolg. (bgb)

 

Motivationsschreiben
Vielen Bewerbern und Bewerberinnen fällt das Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen bis zu einem gewissen Grad leicht