Arbeiten im Otter-Zentrum Hankensbüttel

(djd). Im Otter-Zentrum im niedersächsischen Hankensbüttel kann man sich zum einen ehrenamtlich für den Naturschutz engagieren und zum anderen auch Berufung und Beruf verbinden. In den 30 Jahren des Bestehens haben hier viele Hunderte von Freiwilligen für den Naturschutz gearbeitet und so manchem engagierten Naturschützer konnte ein Arbeitsplatz angeboten werden. Da in den kommenden Jahren eine Erweiterung des Naturerlebniszentrums von 6,5 auf 8,5 Hektar vorgesehen ist, werden weitere Naturschützer gebraucht, die im Ehren- und Hauptamt für die Einrichtung tätig werden wollen.

 

Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter des Otter-Zentrums sind ganz nah dran an den heimischen Wildtieren.
Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter des Otter-Zentrums sind ganz nah dran an den heimischen Wildtieren.
Foto: djd/Aktion Fischotterschutz e.V.

 

Ehrenamtliches Engagement

Heute schon beschäftigt die Aktion Fischotterschutz e.V. als Betreiber des Otter-Zentrums jedes Jahr zwischen zehn und 15 Bundesfreiwillige, die Gruppen führen, Schaufütterungen abhalten, in der Tierpflege beschäftigt sind oder das naturnahe Freigelände mit Gewässern, Wald und Wiesen pflegen. Hinzu kommen Praktikanten, Diplomanden und Doktoranden sowie jährlich ein bis zwei Teilnehmerinnen am Freiwilligen Ökologischen Jahr. Außerdem suchen über 100 Ehrenamtliche bundesweit in ihrer Heimatregion nach Spuren des Fischotters. Diese geben Informationen über die Verbreitung des Fischotters und helfen bei der Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen, bei der Ausweisung von Schutzgebieten und dabei, Eingriffe in die Natur möglichst ökologisch auszugestalten. Weitere Informationen gibt es unter www.aktion-fischotterschutz.de.

 

Mit über 50 Arbeitskräften ist das Otter-Zentrum bundesweit einer der Standorte mit den meisten Naturschützern im Hauptamt.
Mit über 50 Arbeitskräften ist das Otter-Zentrum bundesweit einer der Standorte mit den meisten Naturschützern im Hauptamt.
Foto: djd/Aktion Fischotterschutz e.V.

 

Nah dran an heimischen Wildtieren

Mit über 50 Arbeitskräften – vom Biologen über Tierpfleger bis hin zu Mitarbeitern in der Verwaltung, im Restaurant oder im Marder-Shop – ist die Einrichtung bundesweit einer der Standorte mit den meisten Naturschützern im Hauptamt. Neben Forschung und Naturschutzbildung werden im Otter-Zentrum aber auch praktische Naturschutzprojekte umgesetzt. Dabei ist der Otter das Symbol für den im Otter-Zentrum erlebbaren modernen Schutz von Otter, Dachs, Hermelin, Nerz, Iltis, Baum- und Steinmarder sowie ihrer Lebensräume. Dieses einzigartige Konzept wird von 80.000 Besuchern jährlich wertgeschätzt, wobei 13.000 Mitglieder und Förderer hinter dem Otter-Zentrum stehen und die finanzielle Basis des Erfolges bilden.

 

Ehrenamtliche Helferin bei der Führung durch das Naturschutzerlebniszentrum.
Ehrenamtliche Helferin bei der Führung durch das Naturschutzerlebniszentrum.
Foto: djd/Aktion Fischotterschutz e.V.

 

Entdecken und Spielen

Das Freigelände des Otter-Zentrums bietet ideale Bedingungen zum Entdecken der Natur und des Lebens vor unserer Haustür. Neben den einheimischen Raubtieren sind im Naturerlebniszentrum Otterhunde, Lachshühner, Frösche, Libellen, Honigbienen, zahlreiche Vogelarten und unzählige andere Tiere sowie Pflanzen zu sehen. Außerdem laden Spielplätze und interaktive Lerninstallationen zum Toben, Klettern und Erforschen ein. Das Otter-Zentrum ist von Februar bis November täglich von 9:30 Uhr bis 17 Uhr und in den Sommermonaten bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 10 Euro, Kinder zwischen vier und 17 Jahren 6,50 Euro Eintritt. Mitglieder der Aktion Fischotterschutz haben freien Eintritt. Alle Infos unter www.otterzentrum.de.

 

Für die täglich 30 Schaufütterungen braucht es eine Menge ausgebildetes Personal.
Für die täglich 30 Schaufütterungen braucht es eine Menge ausgebildetes Personal.
Foto: djd/Aktion Fischotterschutz e.V

 

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