Seniorenassistenten erfüllen Wunsch nach professioneller Betreuung besonders gut

(djd). „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste was es gibt auf der Welt“: Diese Liedzeile, bekannt geworden vor allem durch die Comedian Harmonists, ist bei vielen älteren Menschen fest eingeprägt. Umso mehr verspüren sie mit dem Älterwerden schmerzlich, wenn sich vertraute Bezugspersonen aus dem Verwandtschafts- und Freundeskreis aus familiären, beruflichen oder gesundheitlichen Gründen rarmachen, fortziehen oder wenn sie versterben. Welch große Bedeutung stabile zwischenmenschliche Beziehungen gerade für das Wohlbefinden und die Lebensqualität im Alter haben – und wer die entstehenden Lücken am besten schließen kann, das hat der Spitzenverband Bund der Krankenkassen in einer aktuellen Studie untersucht.

 

Seniorenassistenten betreuen ältere Menschen durchgängig. Sie schaffen damit eine stabile zwischenmenschliche Vertrauensbasis.
Seniorenassistenten betreuen ältere Menschen durchgängig. Sie schaffen damit eine stabile zwischenmenschliche Vertrauensbasis.
Foto: djd/Büchmann/Seminare/Stefanie Heider

 

Betreuung ist stark von Vertrauen geprägt

In der Untersuchung wurden die Leistungen häuslicher Betreuung durch professionelle Betreuungsdienste mit ehrenamtlicher, niedrigschwelliger Unterstützung und mit Pflegediensten verglichen. Werden Betreuungsleistungen als „Kernleistung“ erbracht, wie durch qualifizierte Seniorenassistenten, dann wird ein persönliches Vertrauensverhältnis stärker begünstigt, als wenn Betreuung nur in Ergänzung zu Pflegeleistungen erfolgt. Dieser Effekt wird darauf zurückgeführt, dass Planung, Koordination und Durchführung der Betreuung hauptsächlich durch eine einzige Person übernommen wird, während es in den anderen Betreuungsformen immer wieder zu personellen Wechseln und Veränderungen kommt. „Nicht umsonst wurden qualifizierte Seniorenassistenten in einem Zeitungsbericht schon einmal als ‚Ziemlich beste Freundinnen‘ bezeichnet“, erklärt beispielsweise Ute Büchmann. Sie hat über viele Jahre bereits mehr als 1.200 Frauen und Männer bundesweit nach dem „Plöner Modell“ für diese anspruchsvolle selbstständige Tätigkeit ausgebildet. Mehr Informationen gibt es unter www.senioren-assistentin.de.

 

Wenn das Gegenüber fehlt: Qualifizierte Seniorenassistenten schließen die Lücke, wenn Freunde oder Angehörige als Spiel- oder Gesprächspartner nicht mehr zur Verfügung stehen.
Wenn das Gegenüber fehlt: Qualifizierte Seniorenassistenten schließen die Lücke, wenn Freunde oder Angehörige als Spiel- oder Gesprächspartner nicht mehr zur Verfügung stehen.
Foto: djd/Büchmann/Seminare/Thomas Bartel/BdSAD

 

Individuelle und umfassende Unterstützung erwünscht

Auch mit Blick auf die einzelnen Betreuungsinhalte zeigt die Untersuchung: Durch eine professionelle Betreuung wird die gesamte Bandbreite der Anforderungen insgesamt am besten abgedeckt. Das von Senioren angestrebte selbstbestimmte Leben im Alter lässt sich durch sie also besonders gut unterstützen. Laut Studie haben professionelle Betreuungsdienste bei den qualitativen Kriterien das Niveau von Pflegediensten weitgehend erreicht. Auch hier können Seniorenassistenten, die sich der Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V. angeschlossen haben, zusätzlich punkten: Sie haben sich in ihren Statuten zur Einhaltung hoher Qualitäts- und Ethik-Standards verpflichtet, unter www.bdsad.de sind diese nachzulesen.

 

Die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V. schreibt ihren Mitgliedern die Einhaltung hoher Qualitäts- und Ethikstandards wie die Achtung der "Pflege-Charta" vor.
Die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V. schreibt ihren Mitgliedern die Einhaltung hoher Qualitäts- und Ethikstandards wie die Achtung der „Pflege-Charta“ vor.
Foto: djd/Büchmann/Seminare/Thomas Bartel (BdSAD)

 

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